Das Internet als Kaufberater wird ja immer wichtiger. Ja, es ist schon verdammt wichtig. Das haben sich die Jungs und Mädels bei der Motor-Presse Stuttgart auch überlegt und Megatest gestartet, ein Test- und Kaufberatungsportal für Unterhaltungselektronik.
Die Idee hinter Megatest: Die Website sammelt Testberichte von so genannten professionellen Websites, also etwa Xonio oder Connect, sowie Nutzer-Kommentare, etwa von Amazon, Ciao oder Dooyoo. All diese Bewertungen und Kommentare werden in einem nicht näher bezeichneten Verfahren zusammengerührt und am Ende steht eine Punktzahl. Die so genannten Megadots. 100 Megadots gibt es maximal. Je weniger, desto schlechter das Produkt. So die Theorie. Natürlich ist die Website zugepflastert mit Google Ads und Shop-Anzeigen. Das Geschäftsmodell hinter Megatest ist ebenso klar wie wahrscheinlich erfolglos: Man setzt darauf, dass der Info-Hungrige Verbraucher den seltsamen Megadots vertraut und dann gleich den Shop neben der Produktvorstellung ansurft. Dafür bekommt Megatest dann natürlich Provision. Man braucht keine Redaktion, man hat keine Arbeit und sammelt bloß die Kohle ein. So denken vielleicht die Strategen hinter dem Projekt.
Meiner Meinung nach wird das gewaltig in die Hose gehen. Hier meine Gründe: