Bei Produki handelt es sich um ein Wiki verbunden mit einer Community und einer Produktbewertungsite. So erklärt sich auch der Name – eine Mischung aus "Produkt und "Wiki". Gerade hat die Website ihre geschlossene Betaphase verlassen und ist nunmehr für die Öffentlichkeit zugänglich.Online ist die Site schon seit vergangenem Jahr, war aber eben nur für registrierte Beta-Tester zugänglich.
Wer sich registriert, kann sich als Experte zu bestimmten Produkten melden. Dann kann man online Fragen der Nutzer beantworten. Wer die meisten Fragen zu einem Produkt zufriedenstellend beantwortet, steigt zum "Guru" auf und wird mit Bild gleich auf der Produktseite eingeblendet. Die Produktseiten bestehen meist aus einer kurzen Beschreibung des Produkts, ganz egal ob Software (z.B. Mac OS X), Internet-Angebot (Facebook) oder "echtes" Produkt (Spiegelreflex Kamera, MP3 Spieler). Dann gibt es eine Schlagwortliste und eine Liste mit Vor- und Nachteilen. Nutzer können bei jedem Punkt den Vor- und Nachteilen zustimmen, sie ablehnen oder ganz neue Punkte hinzufügen. So ergibt sich mit der Zeit ein umfassendes Bild der Community-Meinung zum Produkt. Das Ganze ist weitaus aussagekräftiger und strukturierter als ellenlange Nutzer-Besprechungen z.B. bei Ciao.com. Produki ist außerdem weitaus durchdachter und meiner Meinung nach sinnvoller als eine unausgegorene Social-Empfehlungs-Website wie welike.com.
Posts mit dem Label Dienstleistung werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Dienstleistung werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Freitag, 15. Mai 2009
Mittwoch, 22. April 2009
Arcandor gehört zerschlagen
[caption id="" align="alignleft" width="224" caption="Schön wär's..."]
Der Niedergang der Firma mit dem grässlichen Kunstnamen Arcandor, die früher mal KarstadtQuelle hieß, lässt sich offenbar nicht mehr aufhalten. Die neue Strategie von Vorstandschef Karl-Gerhard Eick ist mit fragwürdig noch unzureichend beschrieben. Was will er machen? Er will die drei Luxus-Kaufhäuser Kadewe in Berlin, Alsterhaus in Hamburg und Oberpollinger in München verkaufen und sich auf das "Konsumfeld der Mitte" konzentrieren. Die kleineren Häuser wurden unter dem Namen Hertie ja bereits abgestoßen und befinden sich mittlerweile in der Insolvenz.
Gerade erst wurden Millionen in den Umbau des Karstadt-Hauses Oberpollinger in der Münchner Fußgängerzone gepumpt - jetzt soll das Haus verkauft werden. Was soll das? Mal ganz abgesehen davon, dass die Luxus-Sanierung des Oberpollinger eh eine blöde Idee war. Die Prada- und Gucci-Kundschaft in München wird weiter in der Maximilians- und Theatinerstraße shoppen und kaum am Stachus der U-Bahn entsteigen, um im Oberpollinger einzukaufen. Oberpollinger ist von der Lager her halt eher Oberprollinger. Kadewe und Alsterhaus haben dagegen eine Tradition als Luxus-Einkaufstempel und werden sicher auch gute Käufer finden. Kein Wunder, dass die Belegschaft des Kadewe eher froh ist, dass das irrlichternde Arcandor-Management sie nun los sein will. Mit neuen Besitzern (Scheichs vielleicht?) kann es nur besser werden.
Mittwoch, 15. April 2009
Macht knallwach: explodierende Senseo-Kaffemaschinen
Betroffen sind Senseo-Kaffeemaschinen die zwischen der Woche 27 im Juli 2006 und der Woche 47 im November 2008 hergestellt wurden. Bisher ist nicht bekannt, dass sich jemand an einer explodierenden Senseo-Kaffeemaschine verletzt hätte.
So etwas ist für ein Unternehmen natürlich eine ziemliche Katastrophe. Philips zeigt hier allerdings, wie gutes Krisenmanagement im Sinne des Kunden funktioniert. Der Konzern tritt die Flucht nach vorne an, das Problem wird offensiv kommuniziert. "Wir wollen verhindern, dass irgendjemand zu Schaden kommt, koste es was es wolle", sagte Philips-Direktor Harry Hendriks. Die Kosten der Rückrufaktion werden auf zunächst 30 Mio. Euro beziffert.
Dienstag, 7. April 2009
iloxx: etwas verschicken das nicht rechteckig ist
Jetzt habe ich mein altes Klepper Aerius 2 Faltboot samt Vollbesegelung, Segelsitz sowie Spritzdecke bei eBay versteigert und dabei sehr zufriedenstellende Preise erzielt. Blöd nur, dass ich mich als eBay-Anfänger mit den Versand-Modalitäten vertan habe.
Die Vollbesegelung ist wegen dem (auseinandergeschraubten) Segelmast nämlich rund 130 cm lang und nicht wie von mir Pi mal Daumen gepeilt 120 cm. Tja, und bei 120 cm Länge hätte ich das Ding noch bequem vor 9,30 Euro vor Ort im Hermes Paketshop aufgeben können. Aber, wie mir der freundliche Ossi im seltsamen Hermes-Paketshop (es war gleichzeitig eine seltsame Wäscherei) mitteilte: "Da können wir leider kein Auge zudrücken." Die Alternative: Ich lasse das Teil von Hermes zuhause abholen. Dann kostet es aber 25,90 Euro und ich Rindvieh hatte bei eBay ja bereits 9,90 Euro als Porto- und Verpackungskosten angegeben. Zur Not müsste ich die Differenz halt als Lehrgeld abschreiben aber noch ein Versuch: ab zur guten alten Post.
Die Vollbesegelung ist wegen dem (auseinandergeschraubten) Segelmast nämlich rund 130 cm lang und nicht wie von mir Pi mal Daumen gepeilt 120 cm. Tja, und bei 120 cm Länge hätte ich das Ding noch bequem vor 9,30 Euro vor Ort im Hermes Paketshop aufgeben können. Aber, wie mir der freundliche Ossi im seltsamen Hermes-Paketshop (es war gleichzeitig eine seltsame Wäscherei) mitteilte: "Da können wir leider kein Auge zudrücken." Die Alternative: Ich lasse das Teil von Hermes zuhause abholen. Dann kostet es aber 25,90 Euro und ich Rindvieh hatte bei eBay ja bereits 9,90 Euro als Porto- und Verpackungskosten angegeben. Zur Not müsste ich die Differenz halt als Lehrgeld abschreiben aber noch ein Versuch: ab zur guten alten Post.
Dienstag, 24. Februar 2009
Social-Empfehlungsdingbums: Welike.com
Mit Welike.com startet der nächste Versuch, eine Art Empfehlungs-Community für Medienprodukte zu etablieren. Meiner Meinung nach ist dieser neue Versuch nicht nur ebenso wie seine Vorgänger zum Scheitern verurteilt, sondern auch noch ganz besonders schlecht gemacht. Man kann sich bei Welike.com registrieren und muss einige Vorlieben, je einen für einen Musiker, einen Film und ein Buch angeben. Man bekommt dann Empfehlungen zu Büchern, Filmen und Musik, die einen ebenfalls interessieren könnte. Außerdem kann man sich andere Nutzer anschauen, die ähnliche Interessen haben usw. Im Prinzip ist Welike.com eine Kopie des britischen Angebots "The Filter", das von dem von mir verehrten Musiker Peter Gabriel ins Leben gerufen wurde. Doch schon bei "The Filter" sah ich keinen Grund, warum ich meine Zeit dort vergeuden sollte. Aus folgenden Gründen ist das Konzept dieser Empfehlungs-Maschinen zum Scheitern verurteilt:
Vodafone und Co.: Neukunden ködern - Bestandskunden knebeln
Es gibt das diese Spielchen von Firmen, die mit Zeit-Verträgen arbeiten, es heißt: "Neukunden ködern, Bestandskunden knebeln". Gespielt wird es vorzugsweise von Telefongesellschaften und DSL-Anbietern und Banken. Mag sein, dass Auch Energiekonzerne sich dieser Masche bedienen. Wie das funktioniert, sei hier am Beispiel einer Bekannten illustriert, die Kundin bei Vodafone war, bzw. ist und folgende Geschichte erzählt hat:
Montag, 26. Januar 2009
Rätselhafte Oliven-Gebirge
Heute seit langer Zeit mal wieder in der Stadt gewesen, auf der Suche nach dem guten Lebensmittel. Für ein bestimmtes Rezepte sollten italienische Salsiccia-Wurst und geräuchertes Paprikapulver in die Einkaufstüte wandern. Dass der Kaufland- und der Rewe-Markt vor Ort derlei Produkte nicht führen, dafür habe ich Verständnis. Aber in der Stadt, jaha, da wartet das Feinost El Dorado. So dachte ich. Aber ach. Der ehemalige italienische Lebensmittelhändler in der Altstadt hat sich darauf verlegt, bloß noch günstige Pasta als Mittagstisch anzubieten. "Lebensmittel?" "Verkaufe mir nicht mehr!". Na gut. Weiter getigert in die "Markthalle" genannte Lebensmittel-Abteilung des Kaufhof. Die war mal gut sortiert, wie ich mich erinnerte.
Freitag, 23. Januar 2009
Die Antwort-Roboter von PayPal
PayPal kennen viele. Das ist ein Tochter-Unternehmen des Online-Auktionshauses eBay, zuständig für Zahlungsabwicklungen via Internet. Eine feine Sache. PayPal fungiert als eine Art Treuhänder bei Online-Bezahlvorgängen. PayPal zieht vom jeweiligen Kunden die Kaufsumme ein und leitet sie an den Verkäufer weiter. Somit entsteht für beide Seiten zusätzliche Sicherheit und niemand muss erstmals Vorkasse leisten oder seine Ware versenden und dann bibbern, dass der Herr Kunde auch wirklich zahlt.
Wie alles im Internet wie im richtigen Leben kann aber auch der Umgang mit PayPal Tücken bereit halten. Ein Freund von mir, der via Internet im allgemeinen und eBay im besonderen viele Geschäfte als Verkäufer abwickelt. sah sich unlängst in einen ebenso langen wie unerfreulichen Dialog mit der Kundenservice-Abteilung von PayPal verstrickt. Den E-Mail-Schriftverkehr hat er mir freundlicherweise für dieses Blog zur Verfügung gestellt. Es entspann sich ein E-Mail-Wechsel zwischen dem Herrn Powerseller und dem PayPal-Kundenservice, der symptomatisch ist für das Versagen von Kundenservice-Abteilungen:
Wie alles im Internet wie im richtigen Leben kann aber auch der Umgang mit PayPal Tücken bereit halten. Ein Freund von mir, der via Internet im allgemeinen und eBay im besonderen viele Geschäfte als Verkäufer abwickelt. sah sich unlängst in einen ebenso langen wie unerfreulichen Dialog mit der Kundenservice-Abteilung von PayPal verstrickt. Den E-Mail-Schriftverkehr hat er mir freundlicherweise für dieses Blog zur Verfügung gestellt. Es entspann sich ein E-Mail-Wechsel zwischen dem Herrn Powerseller und dem PayPal-Kundenservice, der symptomatisch ist für das Versagen von Kundenservice-Abteilungen:
Donnerstag, 20. November 2008
In der Hotline-Hölle bei 1&1
Ich weiß ja auch nicht, warum ich von Zeit zu Zeit immer mal wieder in die Hotline-Hölle hinabsteige. Vielleicht eine masochistische Ader? Heute war es wieder einmal soweit. Morgens die Kiste angeworfen und - kein Internet. Für einen Kommunikations-Sklaven natürlich die Höchststrafe. Nachdem das Rütteln an diversen Kabeln der WLAN-Station und das alte Stecker-raus-Stecker-rein-Spiel an der Fritzbox nix brachten, griff ich schweren Herzens zum Telefon und wählte die Service-Hotline meines DSL-Providers 1&1.
Keine Ahnung, warum man das immer wieder macht, eine Hotline anrufen. Man weiß ja eigentlich, dass es nichts bringt, dass man nur Zeit vergeudet, sich ärgert und Telefongebühren produziert. Aber manchmal muss es einfach sein. Also das übliche Dialog-Spiel mit dem Anrufbeantworter-Computer, der mit dieser sachlichen Frauenstimme spricht. Von Voice-Menü zu Voice-Menü.
Keine Ahnung, warum man das immer wieder macht, eine Hotline anrufen. Man weiß ja eigentlich, dass es nichts bringt, dass man nur Zeit vergeudet, sich ärgert und Telefongebühren produziert. Aber manchmal muss es einfach sein. Also das übliche Dialog-Spiel mit dem Anrufbeantworter-Computer, der mit dieser sachlichen Frauenstimme spricht. Von Voice-Menü zu Voice-Menü.
Donnerstag, 23. Oktober 2008
Das Internet als Kaufberater - Megatest zeigt wie es nicht geht
Das Internet als Kaufberater wird ja immer wichtiger. Ja, es ist schon verdammt wichtig. Das haben sich die Jungs und Mädels bei der Motor-Presse Stuttgart auch überlegt und Megatest gestartet, ein Test- und Kaufberatungsportal für Unterhaltungselektronik.
Die Idee hinter Megatest: Die Website sammelt Testberichte von so genannten professionellen Websites, also etwa Xonio oder Connect, sowie Nutzer-Kommentare, etwa von Amazon, Ciao oder Dooyoo. All diese Bewertungen und Kommentare werden in einem nicht näher bezeichneten Verfahren zusammengerührt und am Ende steht eine Punktzahl. Die so genannten Megadots. 100 Megadots gibt es maximal. Je weniger, desto schlechter das Produkt. So die Theorie. Natürlich ist die Website zugepflastert mit Google Ads und Shop-Anzeigen. Das Geschäftsmodell hinter Megatest ist ebenso klar wie wahrscheinlich erfolglos: Man setzt darauf, dass der Info-Hungrige Verbraucher den seltsamen Megadots vertraut und dann gleich den Shop neben der Produktvorstellung ansurft. Dafür bekommt Megatest dann natürlich Provision. Man braucht keine Redaktion, man hat keine Arbeit und sammelt bloß die Kohle ein. So denken vielleicht die Strategen hinter dem Projekt.
Meiner Meinung nach wird das gewaltig in die Hose gehen. Hier meine Gründe:
Die Idee hinter Megatest: Die Website sammelt Testberichte von so genannten professionellen Websites, also etwa Xonio oder Connect, sowie Nutzer-Kommentare, etwa von Amazon, Ciao oder Dooyoo. All diese Bewertungen und Kommentare werden in einem nicht näher bezeichneten Verfahren zusammengerührt und am Ende steht eine Punktzahl. Die so genannten Megadots. 100 Megadots gibt es maximal. Je weniger, desto schlechter das Produkt. So die Theorie. Natürlich ist die Website zugepflastert mit Google Ads und Shop-Anzeigen. Das Geschäftsmodell hinter Megatest ist ebenso klar wie wahrscheinlich erfolglos: Man setzt darauf, dass der Info-Hungrige Verbraucher den seltsamen Megadots vertraut und dann gleich den Shop neben der Produktvorstellung ansurft. Dafür bekommt Megatest dann natürlich Provision. Man braucht keine Redaktion, man hat keine Arbeit und sammelt bloß die Kohle ein. So denken vielleicht die Strategen hinter dem Projekt.
Meiner Meinung nach wird das gewaltig in die Hose gehen. Hier meine Gründe:
Donnerstag, 2. Oktober 2008
Was will die Kaupthing Bank mit dieser Anzeige sagen?
Vertrauen ist gut - Kontrolle bekanntlich besser. Aber wer kann in der aktuellen Finanz- und Kreditkrise noch irgendwas kontrollieren. Als 08/15-Kunde fällt es schwer, einen einigermaßen fundierten Überblick über die Geld-Katastrophe zu bekommen. Heute ist mir in der "FAZ" allerdings eine Anzeige der isländischen Kaupthing Bank ins Auge gestochen. Die versprechen 5,65 % Zinsen aufs Tagesgelds und garantieren bis 2012 garantiert über dem Leitzins der Europäischen Zentralbank zu bleiben. Der liegt aktuell bei stattlichen 4,25 %. Wow! Hätte man vor wenigen Wochen womöglich noch gedacht. Nix wie hin mit den Moneten zur tollen Kaupthing Bank. Und was denkt man heute, wenn man diese Anzeige sieht? Womöglich denkt man: Hmmmm, wie können die inmitten der größten Finanzkrise seit wasweißichwann solche Angebote machen? Vielleicht denkt man auch: Who the fuck is the Kaupthing Bank? Dann sucht man im Internet und entdeckt, dass Kaupthing die größte Bank aus dem fernen Island ist. Island, Island, isländische Bank... was war denn da?
Dienstag, 5. August 2008
Achillesferse Vertrieb... No "FAZ" today.
Was nützt das tollste Produkt, was nützt das teuerste Marketing-Gedöns, wenn es am Vertrieb hapert? Nicht viel. Aktuelles Beispiel: die "Frankfurter Allgemeine Zeitung". Das konservative Blatt aus FFM ist gut gemacht, hat hochwertiges Papier, druckt Fotos in exzellenter Qualität, hat u.a. die besten Beilagen zu den Themen "Technik & Motor" sowie Reise. Am Produkt "FAZ" gibt es wenig zu mäkeln, vorausgesetzt man schätzt den bisweilen schrulligen Grundton der Zeitung. Aber die "FAZ" hinkt der großen Konkurrenz aus München, der "Süddeutschen Zeitung", in Sachen Auflage stets hinterher. Das mag einerseits daran liegen, dass es mehr Leser und Käufer gibt, denen der liberalen Ton der ebenfalls sehr guten "SZ" eher liegt als die konservative Verschrobenheit der "Frankfurter". Aber es ist schlicht auch so, dass es der "FAZ"-Vertrieb einem hier und da nicht leicht macht, die Zeitung überhaupt zu bekommen.
Von Zeitungskrise ist zu lesen und Auflagen-Erosionen. Ja, da müsste doch die Vertriebsabteilung bei jedem Abonnenten vor Freude im Dreieck hüpfen. Nicht ganz. Der Selbstversuch, in einem Kaff zwischen Heidelberg und Heilbronn die "FAZ" zu abonnieren, zieht sich nun schon gut eineinhalb Wochen hin. Bisher noch keine Zeitung in Sicht.
Mittwoch, 4. Juni 2008
Wer Zeitschriften kauft, ist doof.
Post vom Kreditkarten-Unternehmen. Drin: Die übliche Abrechnung und, huch, eine Gratis-Offerte für das Münchner Faktenhuber-Magazin "Focus". Inhaber der Miles&More-Kreditkarte der Lufthansa dürfen für umsonst lesen:
„Als Inhaber der LufthansaMiles & More Credit Card haben Sie jetzt die Möglichkeit, ‚Focus ’ für die Dauer von einem Jahr gratis und unverbindlich zu lesen.“
Man muss sich lediglich mit Name und Adresse auf einer Website registrieren und nach ca. acht Wochen soll der "Focus" ins Haus flattern. Nicht, dass die kostenfreie Belieferung mit Burdas Ratgeber-Heft auf der persönlichen Prioritätenliste ganz weit oben gestanden hätte - aber einem geschenkten Gaul...
Aber wer so freigiebig ist wie der "Focus", hat bestimmt auch einen Grund dafür. Schauen wir uns das Heft, das gerne in einem Atemzug mit "Stern" und "Spiegel" genannt wird, doch mal ein wenig genauer an.
Freitag, 23. Mai 2008
Kaufland, Handelshof: Warum werden die Nummern der Einkaufswagen erfasst?
Nun kann die Kassiererin nicht beginnen, die Warenpreise einzutippen, bevor nicht die Wagennummer erfasst ist. Diese Nummer wiederum ist am Wagen so weit unten angebracht, dass sie zwangsläufig den gesamten unteren Wagenbereich ansehen muss. Clever gemacht. Kaufland selbst gibt auf seiner Website auch eine Antwort auf die Frage nach der Wagennummer.
Freitag, 11. April 2008
Garantiert. Punkt.
Zur Abwechslung mal eine gute Konsumenten-Erfahrung. Der Klamotten-Versender Lands End wirbt ja mit lebenslanger Garantie ohne wenn und aber. Jetzt begab es sich, dass die bei Lands Ende bestellten Schuhe der Liebsten schrecklich an den Fersen scheuern und ein Fersen-Kettensägenmassaker im Schuh anrichten. Wie es so ist, wurde die Rechnung inzwischen entsorgt, der Original-Karton vom Kind zerlegt und die Folter-Schuhe ein ums andere Mal trotzdem getragen. Könnte ja besser werden. Wurde es aber nicht.
Anruf bei Lands End, freundliche Mitarbeiterin am Apparat. Alles kein Problem. "Stecken sie die Schuhe in irgendeinen Karton, legen Sie ein kurzes Schreiben mit der Kundennummer dazu und sie bekommen den Betrag erstattet."
Toll.
Die sollten nur ihren Werbespruch für diese Garantie ändern. "Guaranteed. Period." kapieren hierzulande, glaube ich, viele nicht. Da heißt übersetzt soviel wie "Garantiert. Punkt." Diese Redewendung ist im Englischen aber weitaus geläufiger als im Deutschen. So ganz ohne Meckerei geht's dann doch nicht...
Anruf bei Lands End, freundliche Mitarbeiterin am Apparat. Alles kein Problem. "Stecken sie die Schuhe in irgendeinen Karton, legen Sie ein kurzes Schreiben mit der Kundennummer dazu und sie bekommen den Betrag erstattet."
Toll.
Die sollten nur ihren Werbespruch für diese Garantie ändern. "Guaranteed. Period." kapieren hierzulande, glaube ich, viele nicht. Da heißt übersetzt soviel wie "Garantiert. Punkt." Diese Redewendung ist im Englischen aber weitaus geläufiger als im Deutschen. So ganz ohne Meckerei geht's dann doch nicht...
Gebrauchsanweisung für Telefon-Spam
Anruf von einem Telefon-Spammer. Rufnummer, selbstverständlich, unterdrückt.
"Hallo, hier spricht xy aus Lugano. Zu Ihnen unterwegs ist ein Paket herrlichen Weines. Sie möchten doch sicher wissen warum..."
"Bestimmt, weil Sie mir was verkaufen wollen."
"Nein, nein, hören Sie bitte zu..."
"Sie hören mir jetzt Mal zu: Unaufgeforderte Werbe-Anrufe sind illegal, das wissen Sie genau. Darum haben Sie auch Ihre Rufnummer unterdrückt. Sie werden mir oder jemanden aus diesem Haushalt auf diese Weise niemals Irgendetwas verkaufen. Also löschen Sie meine Daten und rufen Sie hier nie wieder an. Alles klar?"
"Alles klar."
KLACK!
Tuuut. Tuuut.
Der einzige Weg, mit mit diesen Brüdern umzuspringen. Leider rufen fast nur noch Automaten an.
"Hallo, hier spricht xy aus Lugano. Zu Ihnen unterwegs ist ein Paket herrlichen Weines. Sie möchten doch sicher wissen warum..."
"Bestimmt, weil Sie mir was verkaufen wollen."
"Nein, nein, hören Sie bitte zu..."
"Sie hören mir jetzt Mal zu: Unaufgeforderte Werbe-Anrufe sind illegal, das wissen Sie genau. Darum haben Sie auch Ihre Rufnummer unterdrückt. Sie werden mir oder jemanden aus diesem Haushalt auf diese Weise niemals Irgendetwas verkaufen. Also löschen Sie meine Daten und rufen Sie hier nie wieder an. Alles klar?"
"Alles klar."
KLACK!
Tuuut. Tuuut.
Der einzige Weg, mit mit diesen Brüdern umzuspringen. Leider rufen fast nur noch Automaten an.
Mittwoch, 2. April 2008
Bei 29 Euro pro Stuhl ist Schluss mit Kundentreue.
Okay, es muss ein Set Gartenmöbel her. Die olle Bierbank tut es nicht, das Holzzeug ist zu schwer und eingeölt und was weiß ich muss es auch werden, sonst droht die "begehrte" Patina. Also Alu. Nicht ganz hässlich und herrlich anspruchslos. Wie so vieles. Mit der Liebsten in den nächsten Baumarkt (Hagebau) gebrummt. Eigentlich kein übler Laden. Ein wenigverräumt, das Sortiment nicht sehr groß, aber man findet meist ein freundliches Helferlein das einen, ja, berät. Unser Helferlein war eine Gemütliche mit Brille und "flottem" Harrschnitt, die uns ausgiebig über Vor- und Nachteile der zwei in Frage kommenden Gartenmöbel-Sets aufklärte. Das eine war von der Alu-Multi-FirmaKettler (Modell Basic). Das andere von der mir bisher unbekannten Firma Sieger.
Abonnieren
Posts (Atom)