Posts mit dem Label Apple werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Apple werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 30. März 2009

Produkt-Präsentation - Saturn zeigt, wie es nicht geht...

Saturn1



Neulich im Saturn. Der Elektro-Markt gehört wie Konkurrent Media Markt zum gleichen Konzern, nämlich zur Metro. Beide Ketten haben an sich das in etwa gleiche Sortiment, sind aber dennoch etwas unterschiedlich positioniert. Media Markt ("Ich bin doch nicht blöd") befindet sich meist in den Randlagen der Städte in Gewerbegebieten mit eigenem Parkplatz oder angedockt an größere Einkaufzentren. Saturn ("Wir hassen teuer") dagegen bevorzugt innerstädtische Top-Lagen und wird tendenziell eher als Premium-Markt positioniert. Dementsprechend muss Saturn höhere Mieten zahlen und gibt vielleicht auch ein bisschen mehr fürs Personal aus. Ergo sollte Saturn in der Tendenz auch ein bisschen teurer sein, was sie aber laut eigenem Werbespruch hassen. Aber egal: Beim kleinen Saturn-Streifzug neulich fiel nun besonders die erbärmliche Produktpräsentation der MP3-Player ins Auge. Apples iPod-Preziosen waren allesamt in verschammerierte, zerkratzte Plastik-Ungetüme verpackt und lagen durcheinander wie 0815-Ramschware in den Regalen. Sogar ein Wühltisch mit iPods war aufgebaut. Mal ehrlich: Wer die Produkte in dieser Form offeriert bekommt, der geht doch lieber nach Hause und bestellt bei Amazon oder sonstwem Wenn das Teil dann nicht gefällt, kann man es immer noch ohne Probleme wieder zurückschicken.

Mittwoch, 11. März 2009

Media Markt: "Nimm 4 zahl 3" - verdiene Null

media markt



30 Jahre Media Markt. Ein Grund zum Feiern, dachten sich die lärmenden Marketing-Strategen des Elektro-Angrabbel-Hauses und riefen die Aktion "Nimm 4, zahl 3" ins Leben. Die Idee hinter dem so genannten "Gruppentarif": Wer vier Produkte kauft, bekommt das billigste umsonst. Umtausch ausgeschlossen außer bei Sachmängeln, die Aktion läuft noch bis zum 14. März. Nun mag man sich gedacht haben, dass der einzelne Kunde vielleicht nicht unbedingt, einen Flachbildfernseher, einen Kühlschrank, einen High-End-Computer und auch noch, sagen wir mal, eine Hifi-Anlage rausschleppt. Denn immerhin ist nur das billigste Produkt umsonst. Also vielleicht noch: eine Spindel mit CD-Rohlingen für 9,99 Euro? Doch diese Aktion kann den Media Markt diesmal teuer zu stehen kommen, denn die Marketing-Dödel haben die Vernetzungsmöglichkeiten unterschätzt, die das Internet der Kundschaft bietet.

Donnerstag, 22. Januar 2009

Das iphone als Ei-Koch

ipod Touch



Habe ich schon erwähnt, was das iPhone, bzw der iPod Touch von Apple für wundervolle Geräte sind? Diese Bedienung mit dem Finger geht so einfach, intuitiv und leicht. Als mein sechsjähriger Sohn meinen iPod Touch erstmals in die Hand nahm (er hat noch keine Nintendo DS oder dergleichen) nahm hat er wie selbstverständlich das Gerät entriegelt und einige Anwendungen mit Fingertipp aufgerufen. Auch das Blätter in Bilder-Galerien sowie das Groß- und Kleinziehen von Fotos gelang auf Anhieb ohne jede Anleitung. Was für ein Wunder an Benutzerführung!

Was ich eigentlich mitteilen wollte: Die "New York Times" hat online einen interessanten Artikel über das iPhone (bzw. den iPod Touch) als Küchenhelferlein veröffentlicht. Nach dem ersten Fragezeichen im Gesicht, wurde mir klar, dass das eine sehr sinnvolle Sache ist. Das iPhone ist mobil, es ist permanent online, es lässt sich meist mit einer Hand bedienen und hat einen großen, gut ablesbaren Bildschirm, der sich dank der Glasoberfläche auch leicht von einem Fettfilm reinigen lässt.

Montag, 19. Januar 2009

Liebling, sie haben den Handymarkt geschrumpft

sony_ericsson.JPG



Au weia! Die Auto-Branche ist nicht die einzige, die im Zuge der allgemeinen Finanz-Verwerfungen zu knabbern hat. Es geht auch der Handy-Branche ziemlich an den Kragen. Und wie bei der Auto-Branche sind es vor allem selbst verschuldete Versäumnisse, die durch die Finanzkrise schonungslos zu Tage treten. Bei Handelsblatt.com warnt der Chef des strauchelnden Handy-Herstellers Sony Ericsson, Dick Komiyama, dass die  Zahl der verkauften Handys 2009 weltweit zurückgehen werde.

Sony Ericsson hat im 4. Quartal 2008 ein miserables Vorsteuerergebnis von -261 Mio. Dollar hingelegt. Kein Wunder, dass der Chef der Firma anfängt düstere Wolken am Horizont zu sehen. Ein Problem, mit dem Sony Ericsson und andere Hersteller zu kämpfen haben: Nicht nur der Absatz der Handys schrumpft, auch der Preis, der pro Gerät erzielt wird, sinkt. Vor einem Jahr konnte Sony Ericsson noch rund 123 pro verkauftem Handy kassieren, im 4. Quartal 2008 waren es noch 121 Euro. Tendenz sinkend. Aber ist das denn ein Wunder? Der Boom der Handy-Branche in den zurückliegenden Jahren basierte weitgehend auf einer gewaltigen Kunden-Verarsche.

Mittwoch, 31. Dezember 2008

Die Zweiteilung des Notebook-Marktes

Notebooks sind in aller Munde und in aller Einkaufstaschen. MacTechNews berichtet von einer Studie, laut der im 4. Quartal 2008 erstmals mehr Notebooks als Desktop-Computer verkauft wurden. Dazu passt, dass Amazon in den USA eine Liste mit den 25 meist verkauften Notebooks veröffentlicht hat (gefunden bei Egghat's Blog). Diese Liste ist nun sehr interessant, da sich eine Zweiteilung des Notebook-Marktes abzeichnet. Und zwar in hochpreisige Edel-Notebooks (Apple) und günstige, kleine Netbooks (Asus, Acer).

Donnerstag, 23. Oktober 2008

MacBook Touch ante portas?



Mann das wäre ja was. Das US-Gadgetblog Gizmodo berichtet über Zugriffe eines bisher unbekannten Apple-Geräts in den Logfiles einer Suchmaschine. Das unbekannte Apple-Gerät verfüge über einen Bildschirm, der zwischen iPhone und MacBook liegt. Sofort wird spekuliert, es könnte sich um das lange erwartete MacBook Touch handeln. Ein Tablet-Mac mit riesigem Touchscreen und virtueller Tastatur. Würde einer sowas kaufen? Aber ja! Man muss sich nur mal das obige Bild anschauen, wie so ein Gerät aussehen könnte. Das wäre eine intelligente Antwort von Apple auf den Boom der Netbooks - kleine, billige Notebooks, die vor allem dazu da sind, unterwegs online zu gehen. Aber klein und billig - not Apples Style.

Donnerstag, 9. Oktober 2008

Vertriebs-Ochse mit Handy-Brikett

mda_pro
Neulich mit einer ehemaligen Kollegin essen gewesen. Da kommt ihr Verlobter daherspaziert, typischer Vertriebsochse. Allerdings im weitesten Sinne im Medien-Business, also: Media-Berater. Während die ehrlich schwitzenden Vertriebsochsen mit Schnäuzer, kariertem Sakko in ihrem Passat/A4/3er über deutsche Autobahnen rasen, haben die Medien-Vertriebler der Sparte Privatrundfunk oft Baseballkappen auf dem Kopp und tragen Rugby-Shirts. Ich verallgemeinere natürlich völlig unzulässig.

Jedenfalls habe ich den beiden einige Fotos auf meinem iPod Touch gezeigt, was den Vertriebs-Ochsen animierte, eine Art weißes Brikett mit Bildschirm auf einer ausgebeulten Tasche zu zerren. Ein MDA-Pro von T-Mobile. Wem der Blackberry im Plastik-Holster am Gürtel noch nicht dick genug aufträgt, der mag zu diesem außergewöhnlich unschönen Gerät greifen. Es wird von HTC gefertigt. Jedenfalls forderte mich der Vertriebsochse sofort zum Schwanzvergleich, pardon: zum Gadget-Duell. Er hatte nämlich die Dreh-Funktion des iPod Touch bemerkt und prahlte: "Das kann meiner auch!"



"Äh, das glaube ich nun nicht." "Doch, doch, der kann das auch." "Wie alt ist denn das Gerät?" "Zwei Jahre" "Tut mit leid, das ist sicher ein ganz tolles Teil, aber es hat mit Sicherheit noch nicht diese Bewegungssensoren eingebaut."

Der Vertriebsochse wollte es beweisen. Er klappte seinen beängstigend dicken Bildschirm aus, drehte das Ding mit seinen Fingern an einem Transformer-artigen Scharnier und klappte es wieder ein.

"Äh, und?" "Ich hab den Bildschirm auch gedreht." "Äh, aber mit der Hand." "Na und!?"

Beruhigend, das manche Zeitgenossen sich für das überlegene Bedienkonzept von iPhone und iPod Touch sicher niemals erwärmen werden. Keine Frage, dass der iPod Touch das Gadget-Duell gewonnen hat.

Freitag, 30. Mai 2008

Germany's next Topmodel - für lau oder für 2,49 Euro.

heidi_screen

Seit kurzem gibt es in Apples Online Medienladen iTunes Store auch in Deutschland TV-Episoden zu kaufen. US-Ware wie "Lost", "Grey's Anatomy" oder "Southpark", deutsche Serien wie "Ladyland", "Bastewka" und "Stromberg", Dokus und TV-Show Episoden, u.a. "Germany's Next Topmodel" mit der omnipräsenten Heidi Klum. Interessant ist nun die Preisgestaltung. Während zum Beispiel eine Staffel "Stromberg" oder ""Dr. Psycho" mit Christian Ulmen für 12.99 Euro ("Stromberg"), bzw. 8,99 Euro ("Dr. Psycho") recht günstig sind, sind US-Serien deutlich teurer. Für eine Staffel des Mystery-Hits "Lost" werden im iTunes Store 49,99 Euro fällig! Die DVD-Box kostet derzeit (Stand, 30. Mai 2008) zwar auch knapp 50 Euro, bietet aber dazu noch Begleitmaterial, Hintergrundinfos sowie mehrere Sprachen und Untertitel. Die komplette zweite Staffel ist bei Amazon sogar schon für 37,95 Euro zu haben. Beim ITunes Store kann man sich die nackte deutsche Version für 51,99 Euro runterladen. Diese Preisgestaltung verstehe, wer will. Entsprechend gallig sind die Kommentare beim iTunes Store. Die Nutzer loben die Serie, vergeben für die Preisgestaltung aber stets nur einen von fünf Sternen.

Ähnlich sieht es bei "Germany's next Topmodel" aus. Bei iTunes kostet eine Folge der Reihe, die wohlgemerkt im Free-TV bei ProSieben läuft, 2,49 Euro. Hier verwirrt, nicht nur, dass es "GNTM", wie die Show bei Fans heißt, kostenlos im Fernsehen zu sehen gibt, auch auf der ProSieben-Website kann man die jeweils aktuelle Folge kostenlos anschauen. Beim Brainpool-Comedy-Portal meinspass.de kann man auch "Stromberg" und Co. gratis im Web anschauen. OK, die bei iTunes gekauften Folgen sind in besserer Qualität und können auf iPods übertragen werden. Ob das den saftigen Preis rechtfertigt, sei dahingestellt. Die Beschimpfungen gegenüber Apple, zu denen in den iTunes-Kommentaren angehoben wird, treffen aber am Ziel vorbei. Apple hat natürlich ein Interesse daran, möglichst viele Inhalte über iTunes unter die Leute zu bringen. "Schuld" am Pricing sind in erster Linie die Rechte-Inhaber. Also Brainpool für "Stromberg", ABC für "Lost" und ProSieben für "Germany's next Topmodel". Recht frech ist übrigens auch das ZDF. Die Gebühren-Ritter vom Mainzer Lerchenberg sind sich nicht zu fein, für ihre mit Gebühren teuer bezahlten Dokus bei iTunes nochmal saftig abzukassieren. Für eine Doku-Folge verlangt ZDF Enterprises im Schnitt 1,99 Euro.

PS: Laut Thomas Knüwer heißt die Gewinnern der 3. Staffel von "Germany's next Topmodel" Christina.

Donnerstag, 24. April 2008

iPhone - find ich gut. Qbowl - find ich gar nicht.

iPhone und kein Ende. Apples feines Internet-Handy beherrscht nach wie vor die Schlagzeilen. Zuletzt weil in Deutschland T-Mobile den Preis für das iPhone drastisch auf bis zu 99 Euro senkte und Spekulationen die Runde machen, Apple könte in naher Zukunft ein UMTS-fähiges iPhone herausbringen und/oder gar auf die Bindung an einen Mobilfunkbetreiber verzichten. Das alles ist schrecklich aufregend, aber wo ist noch mal das Qbowl? Remember? Unter den Doofi-Namen Qbowl hat Samsung hastig einen iPhone-Lookalike zusammengeschraubt, der exklusiv von Vodafone vermarktet wird. Vermarktet? Versteckt wäre treffender. Während Apple rund um das iPhone eine Neuigkeit nach der nächsten produziert, ist es um das klobige Qbowl still geworden. Sehr still. Beim Besuch einer x-beliebigen Vodafone-Filiale in einem deutschen EInkaufszentrum war es ganz schön schwer, das Qbowl überhaupt zu entdecken. Nur wer ganz genau hinschaut, findet das dicke Ding gut verborgen hinter der Vodafone-Fahne, die vor dem Laden aufgepfropft war.

Apple hat bis Ende 2007 3,7 Millionen iPhones verkauft. Und Samsung vom Qbowl? Man findet im Netz keine Verkaufzahlen. Sind wohl zu gut versteckt.

Sonntag, 13. April 2008

Liebling, sie haben den Laptop eingeschickt!

Da fällt der geliebte 12-Zoll-Powerbook aus dem Hause Apple aus geschätzten 30 cm Höhe auf den Küchenfußboden. Shit! Der erste Boot-Vorgang nach dem Malheur verläuft scheinbar erfolgreich. Aber: No Airport-Card found! Grrrrr. Im Gravis-Store in der Rheinischen Metropole heißt es, das könne nur eine Kleinigkeit sein oder was Größeres. Mal gucken. Vor vier Tagen kommt aber leider keiner dazu, sich das gute Stück anzuschauen. Nach dem Ausfüllen allerlei Zettel mit düsterer Vorahnung den Laden verlassen.

Vier Tage, vergehen, fünf, eine Woche. Kein Anruf von Gravis. Also selbst zum Hörer greifen. Und was haben diese *#&%$* gemacht? DIE HABEN DAS DING NACH BERLIN EINGESCHICKT!

Warum nur, warum? Die Dame der örtlichen Filiale weiß es auch nicht und vermutet: "Vielleicht, weil es dann schneller geht?" Mittlerweile hat Gravis aus der Hauptstadt auch eine Eingangsbestätigung für den Laptop geschickt. Reparatur-Datum: "Ungewiss".

Jede Wette: Mit einem Schraubenzieher und ein wenig Sachverstand hätte sich die Angelegenheit vor Ort in 20 Minuten klären lassen. Jetzt liegt der Laptop bestimmt in einer Lagerhalle gewaltigen Ausmaßes. Bis sich ein Gravis-Techniker den anschaut können Monate vergehen. Danach liegt er bestimmt erst noch ein bisschen in der Filiale. Und dann, nach langer, langer Zeit, stellt man fest, dass der Fehler immer noch vorliegt.

"Einschicken" sucks!