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Montag, 24. August 2009

Schneller Ekel-Content für Zwischendurch: Ritter Sport Weißwurst


Mmmh, lecker! Schon die neue Ritter Sport Sorte "Weißwurst" probiert? Bitte vor dem 12-Uhr-Schlag konsumieren. Das ist natürlich ein Photo-Shop-Fake, gefunden u.a. hier. Die Google-Bildersuche spuckt aber erstaunlich viele Treffer zu "Ritter Sport Weißwurst" aus. Vielleicht gibt es da ja einen Bedarf?

Höchst real ist dagegen dieses Ekel-Food:

Dosen-Burger

Ein Cheeseburger in der Dose, wie er von der sonst eher geschätzten Firma Globetrotter als "Trekking Mahlzeit" angeboten wird. Folgendermaßen wird der Cheeseburger in der Dose bei Globi angepriesen:
Der Outdoor-Cheeseburger ist da! Mit saftigem Jungrindfleisch, leckerem Käse, Röstzwiebeln, Gurke, Senf und Ketchup. Er ist bereits fertig gebacken, einfach die Dose für ca. 10 Minuten im Wasserbad erhitzen, Deckel auf und genießen. Der Hamburger kann aber auch in der Pfanne erhitzt werden. "Guten Appetit".

Immerhin setzen sie das "Guten Appetit" von sich aus in Anführungszeichen.

Dienstag, 5. Mai 2009

Die Sache mit dem Analog-Käse

Es ist manchmal schon ein Kreuz mit der modernen Lebensmittel-Industrie. Man kann nicht ohne sie, man will aber auch nicht so recht mit ihr. Zumindest nicht mit einigen Auswüchsen, wie z.B. den jüngst in Verruf geratenen Analog-Käse. Dabei kann man dem Analog-Käse ja noch nicht einmal attestieren, dass er sonderlich unappetitlich sei. Im Gegenteil: Auf der Pizza oder dem überbackenen Käsebrötchen beim Bäcker schmeckt der Ersatz-Käse-Pamp überraschend lecker und sieht auch gut aus. Dass die goldgelbe Käsekruste gar keine Käse ist, sondern ein Mischmasch aus Wasser, Pflanzenfett, Geschmacksverstärker und Farbstoffen, dürfte vielen bis vor kurzem nicht bewusst gewesen sein. Das ZDF hat in seiner Sendung "Frontal 21" und in "heute" ausführlich über den so genannten Analog-Käse berichtet und damit die Diskussion losgetreten. Darf man, das? Soll man, dass? Muss das sein?

Dienstag, 28. April 2009

Geschmacksache: Bionade Quitte

Bionade Deckel



Endlich dazu gekommen, die neue Bionade Quitte zu probieren. Und ich muss sagen: Sie schmeckt sehr erfrischend! Laut Flaschen-Etikett enthält diese Bionade neben 4 Prozent Quittensaft aus Konzentrat auf Pfefferminaroma. Das schmeckt man deutlich, es gibt der Bionade aber ihren sehr frischen, sommerlich leichten Charakter. Ein tolles Getränkt, auf das man so ohne weiteres nicht gekommen wäre. Der Zuckeranteil beträgt 4 Gramm pro 100 ml und ist damit sehr niedrig für eine Limonade. Zum Vergleich: Cola hat ungefähr 11 Gramm Zucker pro 100 ml.

Freitag, 17. April 2009

Immer weniger wollen bei Burger King essen - warum nur?



Mitte der Woche gab es die Meldung, dass der Fast-Food-Kette Burger King die Kunden davonlaufen - vor allem in Deutschland. Weltweit lag im 1. Quartal 2009 der Burger-King-Umsatz bei rund 600 Mio. Dollar, was einem Zuwachs von einem Prozent im Vergleich um Vorjahr entspricht. Das Mini-Plus kommt aber nur durch netto 355 neue Filialen zustande. Hierzulande muss Burger King ausgerechnet die Vorzeige-Filiale am Münchner Flughafen aufgeben. Nachmieter ist ab November... McDonald's. Der wahre Burger-König McDonald's hat seine Quartalsergebnisse für nächsten Mittwoch angekündigt. Sie dürften deutlich besser ausfallen.

Mittwoch, 8. April 2009

Ostern 2009: Der Lindt-Terror geht weiter

Lindt-Hasen



Die Firma Lindt hat Nikolaus, Weihnachten und Ostern schokoladentechnisch mittlerweile derart fest im Griff, dass es kaum zu glauben ist. Man muss sich quasi vor Scham entleiben, wenn man irgendwo mit einem anderen Schoko-Osterhasen als diesem goldenen Lindt-Vieh inkl. Bimmelglöckchen aufkreuzt. Milka und Co. werden vor Zorn in die Zartbitter beißen. Diese Lindt-Hasen-Pyramide habe ich gesehen im Kaufhof auf der Zeil in Frankfurt.

Mittwoch, 18. März 2009

Bionade Quitte: die neue Sorte ist da!



Jetzt bringt Bionade endlich seine neue Sorte auf den Markt: Quitte! Nach Holunder, Orange-Ingwer. Litschi und Kräuter die fünfte Sorte der erfolgreichen Bio-Limo-Brauer aus der Rhön. Witzig: Die Marktforschung hat den Bionade-Brauern von der Quitte abgeraten. Kennt, keiner und wenn, dann findet sie fast jeder eher nun ja...

Quitten-Gelee mag ja noch ein Begriff sein, aber Quitte. Bionade hat daraus gleich eine Attitude gemacht. "Wir machen es trotzdem" lautet der Claim der sehr witzigen Kampagne, die die Agentur Kolle Rebbe aus Original-Mitschnitten von Marktforschungs-Interviews zusammengeschnitten hat. Lieblingszitat: "Also, wenn Krieg wäre und es gäbe nichts anderes, würde ich auch das essen..." Großes Spot-Kino:







gefunden via: Off the Record

Freitag, 13. März 2009

Pangasius - der traurige Volksfisch aus Vietnam



Wenn jemand vor, sagen wir mal, fünf Jahren an einer x-beliebigen deutschen Fischtheke nach einem Pangasius-Filet gefragt hätte, wie hätte die Fischfachverkäuferin da wohl geschaut? Ziemlich ratlos vermutlich. Seit  ungefähr drei Jahren ist der Pangasius als Speisefisch buchstäblich in aller Munde. Das Fleisch ist weiß, hat wenige bis keine Gräten,  ist billig. Mancher Kunde mag sich einen kurzen Moment lang gefragt haben, woher er denn auf einmal kommt, dieser Pangasius, von dem man vorher noch nie was gehört hat. Und warum er auf einmal neben den alten fischigen Bekannten Lachs, Seelachs, Thunfisch und Scholle in der Auslage der örtlichen Nordsee-Filiale rumliegt und in jedem dritten Restaurant als günstiger Mittags-Fisch feilgeboten wird. Meistens zuckt man mit den Schultern, bestellt und freut sich, dass er so gut und günstig ist, der Pangasius.

Freitag, 20. Februar 2009

Foodwatch lässt "Goldenen Windbeutel" wählen

Foodwatch ist diese lobenswerte Organisation des Ex-Greenpeace-Chefs von Deutschland, Thilo Bode. Foodwatch hat sich auf die Fahnen geschrieben, die miesen Marketing-Maschen der Lebensmittel-Industrie zu entlarven. Vor allem irreführende Etiketten und Werbetricks werden angeprangert, bei denen fragwürdige, oft extrem zuckerhaltige Industrieprodukte als leichtgewichte Wellness- und Bio-Wundermittel angepriesen werden. Um ein wenig PR-Wirbel in eigener Sache zu machen, ruft Foodwatch auf der Website www.abgespeist.de nun zur Wahl des "Goldenen Windbeutels" auf. Ein Negativ-Preis mit dem die dreisteste Werbe-Lüge bei Lebensmitteln gegeißelt werden soll. Nominiert sind:

Donnerstag, 19. Februar 2009

Was Spitzenköche von der Nintendo DS Lite lernen

[caption id="" align="aligncenter" width="500" caption=""Kochen kann wirklich jeder. Mit den richtigen Zutaten und der richtigen Anleitung kann sogar ich eine Zucchini schneiden.""]henssler[/caption]

Steffen Henssler ist TV-Koch und Chefkoch im Hamburger Edel-Restaurant Henssler & Henssler, in dem für sehr viel Geld sehr leckere Suhi zubereitet werden. Jetzt hat der Mann auch einen Werbevertrag an Land gezogen und zwar für die an sich lobenswerte Handheld-Konsole Nintendo DS Lite, beziehungsweise für das Nintendo DS "Spiel" "Kochkurs: Was wollen wir heute kochen?". Genau genommen ist das gar kein Spiel, sondern eine Koch-Software. Die DS Lite, so die Idee, ist so klein, die kann man prima in der Küche vor sich hinstellen und zuschauen, wie auf den Fizzel-Bildschirmchen vorgekocht wird. Man kann Rezepte aufrufen, Einkaufslisten zusammenstellen etc. pp.

Donnerstag, 29. Januar 2009

Rezept Bacon Explosion: Fleisch-Torpedo mit Fleisch gefüllt



Über die Website der "New York Times" bin ich auf das Rezept für ein Gericht namens Bacon Explosion gestoßen. In den USA bereits ein Web'n'Grill-Phänomen. Hierzulande habe ich noch nichts darüber gelesen. Man nehme:

  • 1 Kilo Speck

  • 1 Kilo italienische Wurst (was immer die Amis damit meinen, wahrscheinlich Salsiccia)

  • 1 Glas BBQ Soße

  • 1 Glas BBQ Paste


Allein die Liste an Zutaten - ein Gedicht. So geht's weiter: Man fertigt aus den Speckstreifen ein Netz, das ausgiebig mit BBQ-Gewürz bestreut wird. Dann wird die Italo-Bratwurst ausgequetscht und darüber verteilt. Nun wird der restliche Schinkenspeck schön kross gebacken und über das Ganze verstreut. Nun wieder würzen und BBQ Paste/Soße darüber verteilen. Großzügig.

Montag, 26. Januar 2009

Rätselhafte Oliven-Gebirge

oliven



Heute seit langer Zeit mal wieder in der Stadt gewesen, auf der Suche nach dem guten Lebensmittel. Für ein bestimmtes Rezepte sollten italienische Salsiccia-Wurst und geräuchertes Paprikapulver in die Einkaufstüte wandern. Dass der Kaufland- und der Rewe-Markt vor Ort derlei Produkte nicht führen, dafür habe ich Verständnis. Aber in der Stadt, jaha, da wartet das Feinost El Dorado. So dachte ich. Aber ach. Der ehemalige italienische Lebensmittelhändler in der Altstadt hat sich darauf verlegt, bloß noch günstige Pasta als Mittagstisch anzubieten. "Lebensmittel?" "Verkaufe mir nicht mehr!". Na gut. Weiter getigert in die "Markthalle" genannte Lebensmittel-Abteilung des Kaufhof. Die war mal gut sortiert, wie ich mich erinnerte.

Donnerstag, 22. Januar 2009

Das iphone als Ei-Koch

ipod Touch



Habe ich schon erwähnt, was das iPhone, bzw der iPod Touch von Apple für wundervolle Geräte sind? Diese Bedienung mit dem Finger geht so einfach, intuitiv und leicht. Als mein sechsjähriger Sohn meinen iPod Touch erstmals in die Hand nahm (er hat noch keine Nintendo DS oder dergleichen) nahm hat er wie selbstverständlich das Gerät entriegelt und einige Anwendungen mit Fingertipp aufgerufen. Auch das Blätter in Bilder-Galerien sowie das Groß- und Kleinziehen von Fotos gelang auf Anhieb ohne jede Anleitung. Was für ein Wunder an Benutzerführung!

Was ich eigentlich mitteilen wollte: Die "New York Times" hat online einen interessanten Artikel über das iPhone (bzw. den iPod Touch) als Küchenhelferlein veröffentlicht. Nach dem ersten Fragezeichen im Gesicht, wurde mir klar, dass das eine sehr sinnvolle Sache ist. Das iPhone ist mobil, es ist permanent online, es lässt sich meist mit einer Hand bedienen und hat einen großen, gut ablesbaren Bildschirm, der sich dank der Glasoberfläche auch leicht von einem Fettfilm reinigen lässt.

Dienstag, 20. Januar 2009

Konsum-TV: Ein Schnitzel, das aus dem Toaster kam

Toasty



Schon lange wollte ich es probieren, auch wenn es eigentlich pervers ist: ein Schnitzel aus dem Toaster. Als diese vermeintlich abscheuliche Abart des so genannten Conveniece-Food erstmals aufkam, dachten einige Zeitgenossen noch an einen üblen Scherz der zynisch gewordenen Nahrungsmittel-Multis. Mittlerweile ist das Schnitzel aus dem Toaster salonfähig geworden. Vor allem Männer hauen sich, wie man hört, nachts gerne mal ein Schnitzel in den Toaster. Kinder sollen auch drauf stehen. Bei uns zu Hause haben wir diese Büchse, bzw. Pappschachtel der panierten Pandora freilich noch nicht geöffnet. Nur einmal hier. Zu Test-Zwecken. Ich hatte nur die allerschlimmsten Erwartungen. Pappfleisch, trocken, eklig, zäh. So sollte es schmecken, das Toasty-Schnitzel aus der Aldi-Tiefkühlabteilung. Doch es wurde, wenn schon keine Offenbarung, so doch eine Überraschung. Sehen Sie selbst:





Donnerstag, 15. Januar 2009

Hurra - das Wundermittel Melatonin ist wieder da

circadinLange ist es her, es muss so Mitte der 90er Jahre gewesen sein, da ließ ich mir von einem Freund Melatonin aus den USA mitbringen. Das Hormon-Präparat sollte dafür sorgen, dass man besonders gut schläft und niemals Krebs bekommt usw. Außerdem wurde es als Wundermittel gegen Jet-Lag vermarktet. In Deutschland war Melatonin über all die Jahre in Medikamenten nicht zugelassen. Das hat sich Anfang 2008 geändert. Der Pharmakonzern Lundbeck hat für das Mittel Circadin eine Zulassung in Deutschland bekommen. Warum ich jetzt darüber schreibe? Heute kam die "Bunte" ins Haus und mir fiel auf der Titelseite der Anreißer auf: "Besser schlafen mit dem Gute-Nacht-Hormon". Sofort erinnerte ich mich an meine alte Melatonin-Erfahrung aus den 90ern und blätterte auf Seite 79. Man hat ja manchmal so ein Bauchgefühl, das irgendwas nicht stimmt.

Dienstag, 16. Dezember 2008

Krisen-Crunch - jetzt mit Schoko-Mantel.


Sehr nett: Der Schoko-Keks zur Krise. Die Credit-Crunch-Schokis wurden von der Chocolate Society und Food-Autorin Laura Santini für die National Chocolate Week 2008 in den Großbritannien gestaltet.


gefunden via Glaserei

Montag, 15. Dezember 2008

Ein halbes Schwein in zwei Taschen.

Fleischtuete1



In der Gegend, in der ich wohne entkommt man ja kaum den Supermärkten der Schwarz-Gruppe, also Lidl und Kaufland. Neulich wieder im Kaufland gewesen und in der Ecke für perverse Fleischprodukte diese Plastik-Tragetasche entdeckt. Die Aufschrift unten lautet: "1/2 Schwein in 2 Tüten" Kostenpunkt für das halbe Schwein pro Kilo: 2,22 Euro. Arme Sau.

Sonntag, 7. Dezember 2008

Frohe Lindt-Weihnachten

Lindt_Weihnachtsmann

Endlich wieder schreiben für "Mein Leben als Kunde"! In den vergangene Tagen war es hier gar zu besinnlich. Der lästige Broterwerb hielt michvom Blog-Schreiben ab. Man will ja zum Fest auch einen schönen Marzipanstollen auf dem Gabentisch (und eine Canon-Spiegelreflex - aber dazu später mehr) und der will bezahlt sein. Nun aber ein Kommentar zur überaus geschickten Masche der Schoki-Firma Lindt, die es schafft Nikolaus, Weihnachten und Ostern im eisernen Marketing Griff zu halten. Der Lindt-Weihnachtsmann und der goldene Lindt-Osterhase mit Glöckchen sind mittlerweile bei der Mittel- bis Oberschicht die einzig überhaupt noch tragbaren Weihnachtmänner und Osterhasen. Allüberall an den Supermarktkassen stehen Bataillone von Lindt-Weihnachtsmännern. Und seit neuestem, zumindest für mich neu: goldene Lindt-Weihnachtslämmer. Diese sehen den bekannten Lindt-Osterhasen zum Verwechseln ähnlich und tragen auch das rote Band mit dem Glöckchen. Milka, Ferrero, Smarties und wie sie alle heißen dürften sich ob des Marketing-Erfolgs von Lindt in den Hintern beißen. Für die anderen fällt zu Weihnachten und Ostern üblichen Schoko-Overkill sicher auch noch ein Batzen ab, aber Lindt schießt nach meiner Beobachtung den Vogel ab. Nicht zuletzt, weil sich die Firma auch in der Generation der Omas unübertrefflich positioniert. So werden in der Vorweihnachtszeit Busfahrten zum Aachener Weihnachtsmarkt mit anschließendem Lindt-Fabrikverkauf abgehalten, dass es nur so kracht. Und wer einmal sah, wie gierig ältere Damen die Schoki säckeweise aus dem Lindt-Fabrikverkauf rausschleppen, der stellt keine Fragen mehr.

Mittwoch, 29. Oktober 2008

Pepsi ändert Logo und Design - schon wieder


Oha. Wie US-Klatschmaul Perez Hilton berichtet, ändert Pepsi zum fünsten Mal innerhalbvon 20 Jahren sein Design. Komplett mit Logo und alles. Das neue Pepsi-Design sieht aus wie auf obiger linker Dose und soll zu Beginn nächstes Jahr in den Geschäften stehen. Was für für eine granatenmäßig dämliche Markenführung! Wie oft hat denn Coca Cola das Logo geändert. Ungefähr... nie? Pepsi ist eben meiner Meinung nach eine ziemliche Plörre, die es mit der einzig wahren Cola niemals aufnehmen kann. Nun wird auch noch deutlich, dass die Pepsi-Burschen traditionslose Gesellen sind. Die andere Dose ist die Zitronen-Limo Sierra Mist (Mist = Englisch für "Nebel"), die es hierzulande nicht zu kaufen gibt.

Mittwoch, 22. Oktober 2008

Das Senfglas spätestens um kurz nach halb Fünf wegschmeißen

senfglas


Schon toll, diese Fortschritte bei der Konservierungstechnik von Lebensmitteln. Der mittelscharfe Senf der Penny-Handelsmarke Kim hat Haltbarkeitsdaten nicht nur mit Datum, sndern sogar mit Uhrzeit aufgedruckt. Das linke Senfglas muss man also am 15. Juni 2009 spätestens um 16.35 wegschmeißen. Das rechte sogar schon am 3. Februar um 7.44 Uhr.

Montag, 20. Oktober 2008

Verbraucher Analyse: Tiefgekühltes statt Marke

Die Konsum-Studie Verbraucher Anlayse (VA) erfreut uns mit einigen Einsichten in deutsche Koch- und Ess-Gewohnheiten. Die Studienmacher haben untersucht, wie sich die Koch- und Essgewohnheiten der Deutschen in zehn Jahren, von 1998 bis 2008, verändert haben. Dabei lassen sich einige wenig überraschende, gleichwohl deutliche Trends herausschälen.
Die überwiegende Mehrheit der Haushaltsführenden (72 %) achtet auf gesunde Ernährung. Hauptsache bleibt jedoch, dass das Essen schmeckt, da spielen Kalorien für fast die Hälfte keine große Rolle.

Klar. Bei einer Befragung gibt doch fast jeder an, auf gesunde Ernährung zu achten und das gute Fleisch von den glücklichen Kühen zu kaufen. Laut VA achtet jede zweite Haushaltsführung beim Fleischkauf auf artgerechte Haltung der Tiere, jede dritte gar auf das Bio-Siegel. Hierfür wurden nur Daten zwischen 2003 und 2008 verwendet, da es das Siegel vorher noch nicht gab. Die Akzeptanz des Bio-Siegels hat sich laut den Daten seit Einführung kaum verändert. Sie ist von Anfang an sehr hoch. Nach der Durchdringung der Discounter-Ketten mit Bio-Produkten und auch Bio-Fleisch- und -Wurstwaren steht zu hoffen, dass mittlerweile auch real mehr Bio-Ware gekauft wird. Verlierer im Spiel sind eindeutig Markenprodukte.