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Montag, 10. August 2009

Der Bergmönch - Downhill-Irrsinn von Koga Miyata

bergmoench

Die Holländer von Koga Miyata gelten als eine der feinsten Fahrrad-Firmen überhaupt. Bekannt vor allem für ihre exzellenten Rennmaschinen, stellt diese Firma auch ausgezeichnete Trekking- und Mountain-Bikes her und ist immer gut für eine Überraschung. Der neuste Streich von Koga ist an Irrwitz aber kaum zu übertreffen: der Bergmönch. Bei diesem Gerät bekommt das Wort Fahrrad-Rucksack eine ganze neue Bedeutung. Der Bergmönch ist ein Downhill-Bike, das in einem Rucksack steckt, besser noch: mit einem Rucksack verwachsen ist.

Dienstag, 28. April 2009

Geschmacksache: Bionade Quitte

Bionade Deckel



Endlich dazu gekommen, die neue Bionade Quitte zu probieren. Und ich muss sagen: Sie schmeckt sehr erfrischend! Laut Flaschen-Etikett enthält diese Bionade neben 4 Prozent Quittensaft aus Konzentrat auf Pfefferminaroma. Das schmeckt man deutlich, es gibt der Bionade aber ihren sehr frischen, sommerlich leichten Charakter. Ein tolles Getränkt, auf das man so ohne weiteres nicht gekommen wäre. Der Zuckeranteil beträgt 4 Gramm pro 100 ml und ist damit sehr niedrig für eine Limonade. Zum Vergleich: Cola hat ungefähr 11 Gramm Zucker pro 100 ml.

Montag, 23. März 2009

Video: Pango 3000, der Rohrreiniger aus dem TV-Shop

Pango_3000



Diesmal geht' s um einen Klassiker aus der wunderbaren und bizarren Welt des TV-Shoppings: den Pango 3000 Rohrreiniger. Oder "Luftschiesser", wie es auf dem billig wirkenden Plastikbeutel steht, in dem der Pangos ins Haus geliefert wird. Um das Gerät wird bei HSE24 regelmäßig einiges an Buhei gemacht. Was kann der Pango 3000 nicht alles frei "schießen"... da werden mehrfach verstopfte Rohre mir nichts dir nicht wieder freigepustet. Das Gerät besticht dabei durch ein surreales Design, es wirkt ein bisschen wie eine Laserkanone, die man im Sexshop kaufen könnte. Immerhin ist der Pango ein italienisches Patent.

Mittwoch, 18. März 2009

Bionade Quitte: die neue Sorte ist da!



Jetzt bringt Bionade endlich seine neue Sorte auf den Markt: Quitte! Nach Holunder, Orange-Ingwer. Litschi und Kräuter die fünfte Sorte der erfolgreichen Bio-Limo-Brauer aus der Rhön. Witzig: Die Marktforschung hat den Bionade-Brauern von der Quitte abgeraten. Kennt, keiner und wenn, dann findet sie fast jeder eher nun ja...

Quitten-Gelee mag ja noch ein Begriff sein, aber Quitte. Bionade hat daraus gleich eine Attitude gemacht. "Wir machen es trotzdem" lautet der Claim der sehr witzigen Kampagne, die die Agentur Kolle Rebbe aus Original-Mitschnitten von Marktforschungs-Interviews zusammengeschnitten hat. Lieblingszitat: "Also, wenn Krieg wäre und es gäbe nichts anderes, würde ich auch das essen..." Großes Spot-Kino:







gefunden via: Off the Record

Freitag, 20. Februar 2009

Foodwatch lässt "Goldenen Windbeutel" wählen

Foodwatch ist diese lobenswerte Organisation des Ex-Greenpeace-Chefs von Deutschland, Thilo Bode. Foodwatch hat sich auf die Fahnen geschrieben, die miesen Marketing-Maschen der Lebensmittel-Industrie zu entlarven. Vor allem irreführende Etiketten und Werbetricks werden angeprangert, bei denen fragwürdige, oft extrem zuckerhaltige Industrieprodukte als leichtgewichte Wellness- und Bio-Wundermittel angepriesen werden. Um ein wenig PR-Wirbel in eigener Sache zu machen, ruft Foodwatch auf der Website www.abgespeist.de nun zur Wahl des "Goldenen Windbeutels" auf. Ein Negativ-Preis mit dem die dreisteste Werbe-Lüge bei Lebensmitteln gegeißelt werden soll. Nominiert sind:

Dienstag, 20. Januar 2009

Konsum-TV: Ein Schnitzel, das aus dem Toaster kam

Toasty



Schon lange wollte ich es probieren, auch wenn es eigentlich pervers ist: ein Schnitzel aus dem Toaster. Als diese vermeintlich abscheuliche Abart des so genannten Conveniece-Food erstmals aufkam, dachten einige Zeitgenossen noch an einen üblen Scherz der zynisch gewordenen Nahrungsmittel-Multis. Mittlerweile ist das Schnitzel aus dem Toaster salonfähig geworden. Vor allem Männer hauen sich, wie man hört, nachts gerne mal ein Schnitzel in den Toaster. Kinder sollen auch drauf stehen. Bei uns zu Hause haben wir diese Büchse, bzw. Pappschachtel der panierten Pandora freilich noch nicht geöffnet. Nur einmal hier. Zu Test-Zwecken. Ich hatte nur die allerschlimmsten Erwartungen. Pappfleisch, trocken, eklig, zäh. So sollte es schmecken, das Toasty-Schnitzel aus der Aldi-Tiefkühlabteilung. Doch es wurde, wenn schon keine Offenbarung, so doch eine Überraschung. Sehen Sie selbst:





Dienstag, 13. Januar 2009

Konsum-TV: Dyson Staubsauger - der Beutellose

Sie sehen aus wie Strahlenkanonen aus dem Arsenal von Captain Future und kosten ein kleines Vermögen: Dyson Staubsauer. Der Brite James Dyson hat den beutellosen Sauger ohne Saugkraftverlust erfunden und seinen Geräten ein martialisches SciFi-Plastik-Outfit verpasst. Ein Dyson, so die Marketing-Botschaft, befreit den eher prosaischen Vorgang des Saugens von allem hausmütterlichen Muss und lädt ihn mit ordentlich Lifestyle auf. Nur: Was taugen die meist zwischen 400 und knapp 600 Euro teuren Saugwunder wirklich?

Freitag, 21. November 2008

Evil-Lidl: Der Wingdings-Beweis

Oh mein Gott. Eben erst das folgende Video beim Clap-Club entdeckt. Sehr aufschlussreich. Wenn man die Buchstaben "LIDL" in die Schriftart Wingdings umwandelt...aber seht selbst.

Link: Clap-Clip: Geheime Botschaften bei LIDL entdeckt



"Aldi" in Wingdings umgewandelt ergibt übrigens folgendes:

Aldi_Wingdings

Montag, 1. September 2008

Konsum-TV: Nicer Dicer

nicer_dicer

Endlich der Nicer Dicer im Härtetest. Das Prinzip dieses Zwiebelschneiders trat ursprünglich in diversen Katalogen unter dem martialischen Namen Alligator an die Kundschaft heran. Später tauchte dann in diversen TV-Shop-Kanälen der unteren Liga der baugleiche Nicer Dicer auf. Inklusive allerlei hobelartigem Zubehör-Gedöns. In hektischen, englischsprachigen Werbefilmchen werden die angeblichen Vorzüge dieser Gerätschaft angepriesen. Die Idee ist recht schlau. Statt mühsam die Zwiebel mit dem Messer zu zerhacken, wird eine Zwiebelhälfte eingelegt und in einem Arbeitsschritt komplett in kleine Würfel zerteilt. Keiner Zwiebel müssen mehr Tränen nachgeweint werden. Traumbild und Wirklichkeit liegen aber, wie oft bei TV-Shop-Produkten, weit auseinander.

Mittwoch, 25. Juni 2008

Konsum-TV: brother MFC-465CN

brother

Mit Druckern ist das ja so eine Sache. Die Amis sind zum Mond geflogen, internationale Raumstation, Teflon-Pfanne, iPhone undsoweiter - aber einen gescheiten Drucker für wenig Geld, der keine Macken hat, den hat noch keiner erfunden. Jedenfals nicht, dass ich davon gehört hätte. Doch das Home-Office braucht ja einen druckenden Alleskönner für möglichst wenig Geld. Nach einiger Recherche ist die Wahl auf den brother MFC-465CN gefallen. Das Gerät hat beim Online-Versender des Vertrauens etwas über 150 Euros gekostet und kann alles, was man braucht: drucken, faxen, kopieren, scannen. Die Qualität ist OK, die Verarbeitung stabil, das Design - reden wir nicht drüber. Warum kann nicht Apple mai einen Drucker entwickeln? iDruck. Hat wahrscheinlich nicht genug Sex.

Montag, 26. Mai 2008

Video: Rasenmäher Bosch Rotak 43 Li.

Rotak
Endlich ein Männerthema: Rasenmäher. Die Lithium-Ionen Mäher von Bosch der Serie Rotak versprechen, die Vorteile des Benzinmähers mit denen des Elektromähers zu verknüpfen. Vorteile des Benziners sind: große Reichweite, viel Kraft, kerniges Image. Nachteile: Man muss mit stinkigem Benzin rumhantieren, Öl ab und an wechseln, beim Saubermachen suppt gerne mal Benzin aus dem Tank. Vorteile des Elektromähers: saubere Sache, immer bereit, leicht. Nachteile: Man muss höllisch aufpassen, die Schnur nicht zu zermähen, nicht so viel Power, Kabel-Gefuddel macht das Mähen größerer Flächen mühsam bis unmöglich.

Nun also der Rotak 43 Li. Hier geht es um den größeren mit einer Schnittbreite von 43 cm. Es gibt auch ein kleineres Modell mit 37 cm Schnittbreite. Der 43er kostet UVP 599 Euro, der kleinere 399 Euro. Beim 43er sind allerdings gleich zwei Akkus enthalten, was den höheren Preis etwas relativiert. Und zwei Akkus braucht man mindestens, so lange man mehr zu mähen hat, als ein begrastes Handtuch.

Freitag, 16. Mai 2008

Video: Crocs Cayman Unisex.




Crocs


Ursprünglich hochgeladen von swinterbauer


Sie sind der Trendschuh des Sommers 2008: Crocs. Die kloppigen Gummi-Treter sind allerorten ausverkauft. In Online-Shops wie bei globetrotter.de gibt es sie nur in reduzierten Farben. Alle sind begeistert. Als Original kosten die Crocs 39,95, für Kinder 29,95. Bei Aldi, Kaufland und Co. gibt es entsprechende Imitate schon ab 4,95 Euro. Was den Original-Croc vom Fake unterscheidet und ob sich der tiefe Griff in den Geldbeutel lohnt, das erfahrt Ihr beim ersten Video von mein-leben-als-kunde.de.







Mehr als man jemals dachte über Crocs wissen zu können gibt es übrigens hier in einer so genannten Crocs-Reportage.

Freitag, 18. April 2008

Überraschung: Kriegsgräberfürsorge verkauft keine Hamburger, Waschmaschinen und Autos.

Keine HamburgerAuf ICE-Reiseplänen lächeln sie einem entgegen: Mitarbeiterinnen der Bundesgeschäftsstelle des Volksbunds Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Die Damen geben sich als Models für die aktuelle Kampagne des Volksbunds her, die rätselhaft sein soll und aufrütteln will. Tatsächlich ist die Kampagne bescheuert und unpassend. Der Spruch auf den Anzeigen lautet stets "Wir verkaufen keine...". Keine Hamburger, keine Autos, keine Pullover. Stattdessen was zu kaufen soll man für die Kriegsgräberfürsorge spende, denn: "Frieden kann man nicht kaufen", blablabla. Was soll uns das sagen? Dürfen wir jetzt nicht mehr in einen Burger beißen ohne ein schlechtes Gewissen zu bekommen, nix für die Kriegsgräber gespendet zu haben? Das kann man doch alles gar nicht vergleichen! Zu den Motiven wurden auch Videos produziert, die die missratene Kampagne zu allem Überfluss mit süßlichem 08/15-Lounge-Gedudel überzieht. Nee, Leute, so nicht. Da kauf ich mir lieber eine Fleischkäs-Semmel!

Doof: Waschmaschinen verkaufen die auch nicht: